AdBauWaSt: Unsere Ergebnisse

Der Fortschritt unseres Forschungsprojekts: transparent, nachvollziehbar, aktuell.

Um den Fortschritt unseres Forschungsprojekts transparent und nachvollziehbar zu gestalten, stellen wir hier regelmäßig aktuelle Ergebnisse, Zwischenstände und Erkenntnisse bereit. In vierteljährlichen Abständen veröffentlichen wir Berichte und Einblicke in den Projektverlauf, um sowohl Fachöffentlichkeit als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich über die Entwicklungen zu informieren. Unser Ziel ist es, den Wissenstransfer zu fördern und die Prozesse des Forschungsprojekts offen zu begleiten.

Ergebnisse - Januar 2026

Im aktuellen Projektverlauf haben wir sowohl methodische als auch organisatorische Meilensteine erreicht.

Zentrale Aufgaben des Projektmanagements durch das Kompetenznetzwerk waren die Planung und Durchführung des Quartalsmeetings sowie das fortlaufende Monitoring des Projektfortschritts durch regelmäßige Monatsmeetings, um den Austausch im Team und mit den Projektpartnern sicherzustellen. Darüber hinaus stand der regelmäßige Dialog mit wichtigen Stakeholdern, insbesondere der Stadt Hof und dem Fördermittelgeber ZUG, im Fokus. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde durch verschiedene Beiträge weiter intensiviert, was die Sichtbarkeit unseres Projekts in relevanten Fachkreisen erhöhte.

Im Rahmen der Projektarbeit führte das inwa einen Workshop zur Mehrebenenanalyse durch. Inhaltlich konnten wir die Festlegung von Ebenen, Faktoren und Kriterien für Neubaugebiete allgemein und am Beispiel Trappenberg vorantreiben sowie eine Analyse von DGNB-Zertifizierungskriterien für Gebäude und Gebäudekomplexe durchführen und diese in einem zweiten Schritt auf die Entwicklung von Schwammquartieren übertragen.

Aufbauend darauf erfolgte die Planung der Sickerversuche im Untersuchungsgebiet durch die M&S Umweltprojekt GmbH. Diese Ergebnisse werden zur Auswertung und Ableitung praxisrelevanter Maßnahmen genutzt.


Ergebnisse – Oktober 2025

Im dritten Quartal 2025 wurde die Gelände- und Bestandsaufnahme planmäßig fortgeführt. Die M&S Umweltprojekt GmbH konnte die Bohrarbeiten erfolgreich abschließen sowie die Erstellung von Bohrprofilen, Schichtenverzeichnissen und Schnitten und Ergänzungen der Lagepläne vornehmen. Detaillierte Erkundungsarbeiten (u. a. Schürfe in geeigneten Bereichen) werden im kommenden Quartal fortgesetzt.

Das inwa konnte in diesem Quartal das erste Arbeitspaket erfolgreich abschließen und damit den Grundstein durch die eigens entwickelte Mehrebenenanalyse legen. In diesem Rahmen wurden bereits relevante Ebenen, Faktoren und Kriterien definiert. Die Analyse der DGNB-Zertifizierungsquartiere wurde beendet, und der Transfer auf das betrachtete Stadtquartier wurde geprüft. Als nächster Schritt steht nun das Arbeitspaket 4 an: die Entwicklung der „Phase 0“ für Neubaugebiete.

Das Projektmanagement liegt in den Händen des Kompetenznetzwerks Wasser und Energie e.V.. Dieses übernahm im Berichtszeitraum die Organisation von Projekttreffen und Quartalsmeetings, die dem Monitoring des Projektfortschritts dienen. Darüber hinaus steht das Projektmanagement in regelmäßigem Austausch mit den Stakeholdern sowie dem Fördermittelgeber ZUG. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde fortgeführt – unter anderem über die Social-Media-Kanäle und den Newsletter des Kompetenznetzwerks.

Ergebnisse – Juli 2025

Die Anfangsphase eines Forschungsprojekts ist oftmals von grundlegenden organisatorischen und vorbereitenden Maßnahmen geprägt, so auch bei unserem Vorhaben. Im Berichtszeitraum wurden zunächst zentrale Voraussetzungen geschaffen, um die weiteren Arbeitsschritte effizient und rechtssicher umzusetzen. Dazu zählte insbesondere das Einholen der erforderlichen Genehmigungen von Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern im Untersuchungsgebiet. Diese Erlaubnisse bilden die Grundlage für die anschließende Vermessung sowie die Erkundung des Untergrundes, welche durch die M&S Umweltprojekt GmbH durchgeführt wurden.

Parallel dazu übernahm das Projektmanagement vielfältige administrative Aufgaben. Hierzu gehörten unter anderem die Koordination und Durchführung erster Projekttreffen sowie der kontinuierliche Austausch mit relevanten Stakeholdern, insbesondere Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, darunter die Stadt Hof.

Das Institut für nachhaltige Wassersysteme (inwa) der Hochschule Hof beschäftigte sich in dieser Phase intensiv mit der Analyse der bestehenden Bauleitplanung. Auf dieser Basis konnten bereits erste Anforderungen an die zu entwickelnde „Phase 0“ der adaptiven Bauleitplanung formuliert werden. Darüber hinaus wurden Kriterien der DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) für Gebäude und Quartiere untersucht, um diese im weiteren Verlauf gezielt auf das geplante Stadtquartier Trappenberg zu übertragen.